Coole Aktion der MFG-Landtagsfraktion rund um Joachim Aigner und Manuel Krautgartner: Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit der Straßenzeitung KUPFERMUCKN wurden Linzer Obdachlose zu den Würstlstandln beim Schillerpark zum zweistündigen Gratis-Schmausen eingeladen. Über 100 Obdachlose, Kupfermuckn-Verkäufer und Bedürftige folgten der Einladung und ließen sich Bosna, Kafka und Burenhäutl schmecken.

Es war eine spontane Idee und eine ebensolche Aktion, die MFG mit der KUPFERMUCKN mitten in Linz lancierte: Bei den beiden Würstlstandln am Schillerpark wurde eine spontane Gratis-Aktion ins Leben gerufen, Linzer Obdachlose durften zwei Stunden lang nach Lust und Laune die Spezialitäten der beiden beliebten Würstelstände durchprobieren.

„Wir werden weiter für all jene, die von der Gesellschaft ausgestoßen oder ausgegrenzt werden, kämpfen – für ihre Freiheit, ihre Menschenwürde und ihre Rechte.“

Eine kleine Aktion, die aber Großes bewirkt: „Wer schnell hilft, hilft doppelt, die Aktion kommt direkt bei den Leuten an, die Dankbarkeit war riesig“, so MFG-Landesparteiobmann Joachim Aigner, der sich erst einige Tage zuvor im Rahmen einer nächtlichen Tour durch die „Obdachlosenwelt“ in Linz ein Bild von den traurigen Zuständen in der Landeshauptstadt machte.

Würstl 4 free: Gelungene MFG-Aktion für Obdachlose.

„Etwa 90 Menschen leben in Linz dauerhaft auf der Straße“, nennt die Kupfermuckn konkrete Zahlen. 90 Menschen – das bedeutet 90 Einzelschicksale, oft durch Jobverlust oder Krankheit ohne eigenes Verschulden zustandegekommen.

Was viele nicht wissen: Obdachlose mit Hunden als einzigen (und wichtigen) Begleiter oder Paare haben keine Möglichkeit, in den Linzer Notschlafstellen gemeinsam zu nächtigen, hier besteht eine echte Versorgungslücke. Diese Menschen werden ohne Alternative in die Obdachlosigkeit getrieben.

Seitens MFG soll es jedenfalls nicht die letzte derartige Aktion gewesen sein: „Wir werden weiter für all jene, die von der Gesellschaft ausgestoßen oder ausgegrenzt werden, kämpfen – für ihre Freiheit, ihre Menschenwürde und ihre Rechte“, sagt MFG-Klubobmann Manuel Krautgartner. Oder wie es einer der Obdachlosen ausdrückte: „Die Regierung ist für die Würscht‘, die haben uns vergessen. Also vergessen wir auch sie.“