„Ois Guide, Papa!“ Der Vatertag ist und bleibt trotz mancher Strömungen, die klassische Vater- und Muttterrolle abzuschaffen, ein Wirtschaftsfaktor. Laut einer aktuellen Erhebung planen heuer 55 Prozent der Österreicher, dem Vati, Papa, oder dem „Oiden“ ein Geschenk zu machen. Der Handelsverband rechnet heuer sogar mit Rekordausgaben von bis zu 240 Millionen Euro.

Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 94 Euro pro Person, der typische Schenkbetrag bei rund 50 Euro. Besonders beliebt sind heuer gemeinsame Erlebnisse: Erstmals führen Restaurant-, Bar- und Cafébesuche die Liste der beliebtesten Vatertagsgeschenke an. Dahinter folgen Gutscheine und Süßigkeiten.

Vom Vatertag profitiert vor allem der stationäre Handel. 28 Prozent der Geschenke werden in Supermärkten und Diskontern gekauft, weitere 25 Prozent in Shoppingcentern und 24 Prozent in Einkaufsstraßen. Online-Händler spielen dagegen (noch) eine deutlich geringere Rolle.

Auch Oberösterreich zählt zu den kaufkräftigen Bundesländern: Die durchschnittlichen Ausgaben liegen hier bei rund 90 Euro pro „Schenkvorgang“ und damit nur knapp unter dem Österreich-Schnitt. Besonders ausgabefreudig zeigen sich Wien, Tirol und Vorarlberg mit jeweils rund 106 Euro pro Person.