Paris hat die Leih-Scooter bereits verbannt, Madrid und Prag ebenfalls. In Brüssel soll wegen hunderter Unfälle, wild abgestellter Roller und zunehmender Probleme nun ebenfalls Schluss sein. Selbst Wien hat die Zahl der Scooter drastisch reduziert und die Regeln verschärft.

Und Linz? Hier hält man trotz chaotisch abgestellter Scooter auf Gehsteigen, Plätzen und Radwegen weiter am bisherigen Kurs fest. Während andere Städte den Scooter-Wahnsinn eindämmen oder ganz vom Markt nehmen, scheint man in Linz das Problem lieber zu umfahren als zu lösen.

„Eigentlich gibt es kaum ein vernünftiges Argument für ein Leih-Scooter-Angebot in unseren Städten.“

Einal mehr kritisch äußern such MFG OÖ-Klubobmann Manuel Krautgartner zu den Leihscootern in Linz: „Eigentlich gibt es kaum ein vernünftiges Argument für ein Leih-Scooter-Angebot in unseren Städten, Chaos, Rowdytum und ständig gefährliche Situationen vor allem für Fußgänger. Weg damit, andere Städte zeigen vor, dass man dieses Spielerei nicht braucht und dass diese auch keinerlei positive Auswirkungen auf den Verkehr hat.“ Statt Autos ersetzen Elektro-Roller eher Fußgänger – zusätzlicher negativer Effekt: Die Menschen bewegen sich immer weniger.

Ein längst fälliges Scooter-Verbot ließe sich übrigens ganz leicht umsetzen – und zwar im Linzer Gemeinderat. Auch in Graz, das gerne mit Linz verglichen wird, hat man sich bereits vor Jahren mehrheitlich gegen ein Leihscooter-System, die die gesamt Stadt fluten, gestellt. Das dort deswegen der Verkehr zusammengebrochen, konnte trotz intensiver Recherche bislang nicht bestätigt werden….