Seit mehr als 200 Jahren gehört der Urfahranermarkt zu Linz wie die Donau und der Pöstlingberg. Was 1817 mit der kaiserlichen Genehmigung für zwei Jahrmärkte in Urfahr seinen Anfang nahm, ist heute eines der größten Volksfeste Österreichs. Am Freitag geht’s wieder los: Bis 4. Oktober verwandelt sich das Jahrmarktgelände in eine Mischung aus Vergnügungspark, Festmeile und Warenmarkt.

Offiziell eröffnet wird der Urfahraner Herbstmarkt am Freitag um 18 Uhr. Gleich zum Auftakt gibt es eine besonders nette Aktion: Von 18 bis 19 Uhr stehen Freifahrten auf dem Programm.

Vier echte Linz-Premieren
Gleich fünf „neue Attraktionen“ werden angekündigt, ganz neu sind allerdings nur vier davon: Ein Musikexpress gastierte bereits 2023 in Linz. Ihre Linz-Premiere feiern hingegen der Fliegende Teppich, der „Steamer“, „Devil Rock“ und ein 7D-Simulator.

Der traditionelle Familientag steigt am Mittwoch, wobei die konkrete Höhe der Ermäßigungen vorab nicht kommuniziert wurde. Ein weiterer Fixpunkt folgt am 1. Oktober um 21:30 Uhr mit dem großen Urfahrmarkt-Feuerwerk.

Lieber öffentlich anreisen

Rund um das Jahrmarktgelände gelten während des Marktes zahlreiche Verkehrsbeschränkungen und Einfahrverbote. Die Parkplatzsuche mit dem Auto ist daher keine besonders gute Idee. Auch Radfahrer müssen ausweichen: Der Radweg entlang des Marktgeländes bleibt bis 16. Oktober gesperrt.

Auf dem Gelände selbst gilt eine lange Liste an Verboten – unter anderem für Waffen, Fahrräder, Fahnen und Feuerwerkskörper. Und auch eine eigentlich selbstverständliche Vorschrift findet sich ausdrücklich in der Marktordnung: Die Notdurft darf nicht außerhalb der dafür vorgesehenen Toiletten verrichtet werden.

Wer nach zehn Tagen noch immer nicht genug vom Urfahrmarkt hat, kann bereits vorausplanen: Der Frühlingsmarkt 2027 ist von 24. April bis 2. Mai vorgesehen.