Na endlich: Nachdem das Land OÖ viele jähre lang den Profifußball in der Landeshauptstadt Linz mit viel Geld und Investitionen gehätschelt hat, kommen jetzt endlich auch die Kicker der SV Ried zum Zug: Mit 16 Millionen Euro starten die Rieder das größte Infrastrukturprojekt in der Vereinsgeschichte. Knapp 11 Millionen Euro – oder zwei Drittel – kommen dabei vom Land.
Im Mittelpunkt steht die umfassende Modernisierung der Heimstätte, die 2003 eröffnet wurde und nun nach 23 Jahren „ein bisschen in die Jahre gekommen“ ist, wie Vereinspräsident Thomas Gahleitner sagt. Geplant sind die Sanierung von Fassade und Betonteilen, die Erneuerung sämtlicher WC-Anlagen, eine neue Tribünenüberdachung sowie die Modernisierung der Gastronomie.

Gleichzeitig wird das Stadiondorf erweitert, der Business Club (VIP-Bereich) ausgebaut und Geschäftsstelle plus Fanshop vergrößert. Bereits in der laufenden Saison startet die erste Stufe mit rund 6,5 Millionen Euro. Der Ausbau des Business Clubs beginnt noch heuer, eine provisorische Lösung für VIP-Gäste bei zwei bis drei Spielen ist vorgesehen.
„Mit diesem Investitionsprogramm schaffen wir die nötigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche, organisatorische und wirtschaftliche Zukunft unseres Vereins.“
Neben dem Stadion profitieren auch die Nachwuchsakademie (zusätzliche Rasenplätze und Sanierung des Kunstrasens) und das Trainingszentrum rund um das Klaus-Roitinger-Stadion, wo in Kooperation mit der Stadt Ried weitere Modernisierungen geplant sind. „Mit diesem Investitionsprogramm schaffen wir die nötigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche, organisatorische und wirtschaftliche Zukunft unseres Vereins“, so Gahleitner.


