DMFG setzt ihren „Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschuss“ (APCU) fort. Am 19. November geht im Welios in Wels bereits die sechste Ausgabe über die Bühne. Unter dem Titel „An Inconvenient Study – Eine unbequeme Studie“ stehen diesmal Filmausschnitte und eine anschließende Podiumsdiskussion mit Experten aus Medizin und Recht auf dem Programm.
Im Mittelpunkt des Abends steht der 2025 veröffentlichte Dokumentarfilm „An Inconvenient Study“ von Del Bigtree und dem Informed Consent Action Network (ICAN). Der Film beschäftigt sich mit einer nicht in einer Fachzeitschrift veröffentlichten retrospektiven Untersuchung, in der Gesundheitsdaten geimpfter und ungeimpfter Kinder miteinander verglichen wurden. Die Schlussfolgerungen der Filmemacher sind allerdings umstritten: Henry Ford Health erklärte, die zugrunde liegende Untersuchung habe nicht den wissenschaftlichen Standards der Institution entsprochen und sei deshalb nicht veröffentlicht worden. Auch die Filmproduzenten weisen auf ihrer Website auf Kritik an der Studie hin und haben darauf eigene Erwiderungen veröffentlicht.
Ärzte und Juristin diskutieren
MFG will deshalb nach eigenen Angaben nicht einfach den gesamten Film präsentieren, sondern ausgewählte Ausschnitte zum Ausgangspunkt einer Diskussion machen. Dabei soll es unter anderem um die Fragen gehen, was Studien tatsächlich aussagen können, wie belastbar Schlussfolgerungen sind und welche Rolle Transparenz und informierte Entscheidungen spielen.
Für das Podium sind bislang drei Gäste angekündigt: Rechtsanwältin Andrea Steindl, der Mediziner Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt unter anderem für Hygiene und Mikrobiologie sowie Infektiologie und Tropenmedizin, und der Arzt, Radiologe und Autor Dr. Gerd Reuther. Moderiert wird der Abend von MFG-Landespolitiker Joachim Aigner.
MFG will Corona-Aufarbeitung weiterführen
Der APCU wurde von der MFG als eigenes Format zur Aufarbeitung der Corona-Zeit ins Leben gerufen. Die Partei will darin politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen der damaligen Maßnahmen untersuchen und dabei Experten sowie Betroffene öffentlich zu Wort kommen lassen. Die Bezeichnung „Untersuchungsausschuss“ darf dabei nicht mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss verwechselt werden: Der APCU ist eine von der MFG initiierte Veranstaltungs- und Aufarbeitungsreihe und besitzt nicht dessen gesetzliche Untersuchungs- oder Zeugenrechte.
Termin: Donnerstag, 19. November 2026, im Welios Wels (Weliosplatz 1). Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, zur besseren Organisation bittet MFG um Anmeldung.



