Hebammenberatung soll werdenden Eltern bereits während der Schwangerschaft Informationen und Unterstützung rund um Geburt, Wochenbett und die erste Zeit mit dem Baby bieten. MFG Oberösterreich begrüßt dieses Angebot ausdrücklich – lehnt verpflichtende Beratungstermine jedoch klar ab. Statt Zwang setzt die Partei auf Freiwilligkeit und einen möglichst einfachen Zugang.
MFG Oberösterreich unterstützt einen leichteren Zugang zur Hebammenberatung für werdende Eltern, lehnt jedoch verpflichtende Beratungstermine entschieden ab. Im Landtag sprach sich MFG für eine Stärkung des freiwilligen Angebots aus und trug den gemeinsamen Antrag mit, der eine Evaluierung des elektronischen Eltern-Kind-Passes sowie Maßnahmen zur besseren Inanspruchnahme der Hebammenberatung vorsieht.
„Gesundheit beginnt von Anfang an – und da schon in der Schwangerschaft und bei der Geburt“, so MFG-Gesundheitssprecherin Dagmar Häusler. Deshalb sei es wichtig, werdende Eltern bestmöglich zu unterstützen und den Zugang zur Hebammenberatung weiter auszubauen.
Hebammen leisten wertvolle Arbeit und ihre Beratung soll möglichst vielen Familien offenstehen. Gleichzeitig müsse die Entscheidungsfreiheit der Eltern gewahrt bleiben, so MFG. Statt neuer Verpflichtungen oder Sanktionen setzt die Oppositionspartei auf Information, Freiwilligkeit und einen unkomplizierten Zugang zu den Beratungsangeboten.


