Wie „situationselastisch“ die führenden heimischen Systemmedien mit Wahrheiten umgehen, hat diese Tage einmal mehr die Kronenzeitung bewiesen

Worum geht’s? Im Jänner, als die lächerliche Mehrwertsteuer-Reduzierung von 10 auf 5% für einige wenige ausgewählte Lebensmittel ab Juli beschlossen wurde, jubelte das Kleinformat noch, dass „Milch, Brot und Butter endlich billiger“ werde. Dabei wusste da schon jeder, dass die Ersparnis nicht mal homöpathsiche Auswirkungen haben würde.

Ein paar Monate (und ein paar nicht geschaltete Inserate?) später kam man drauf, dass die Aktion ein „Steuerzuckerl ohne Mehrwert“ sei. Aber vielleicht fehlt in manchen Medien auch einfach nur die mathematische Kompetenz, um die de facto-Nullersparnis zu berechnen…