Hitzewellen können für Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich gefährdete Personen zur Belastung werden. Für MFG-Klubobmann Manuel Krautgartner: „Wirksamer Hitzeschutz ist notwendig – pauschale Millionenprogramme jedoch nicht.“
Die Regierung will nun Millionen im wahrsten Sinn des Wortes „verheizen“. Das geht so nicht, sagt Manuel Krautgartner. „Wir brauchen vernünftige Lösungen statt neuer Blankoschecks. Nicht jede Gemeinde hat dieselben Herausforderungen.“ Aus Sicht der MFG sind gezielte Maßnahmen wie mehr Begrünung, bessere Beschattung, natürliche Belüftung, Kühllösungen für besonders betroffene Einrichtungen und weniger Bodenversiegelung sinnvoller als Programme nach dem Gießkannenprinzip.
Was in dicht verbauten Städten notwendig sei, müsse nicht automatisch für ländliche Gemeinden gelten. „Wir sagen Ja zu wirksamem Hitzeschutz und leistbaren Lösungen. Aber Nein zu Symbolpolitik und pauschalen Millionenprogrammen. Vernunft statt Hysterie muss auch beim Thema Hitze gelten“, so Krautgartner.
Foto: Alois Endl



