Eine internationale Auswertung sieht das Sicherheitsprofil der vielkritisierten mRNA-Impfstoffe auch nach Milliarden verabreichter Dosen angeblich bestätigt. Doch bedeutet das wirklich, dass die Diskussion beendet ist? Kritiker meinen: Nein.
Eine neue internationale Analyse kommt zum Schluss, dass mRNA-Impfstoffe auch nach Milliarden verabreichter Dosen insgesamt ein günstiges Sicherheitsprofil aufweisen. Der Bericht wird von vielen Medien als weiterer Beleg für die Sicherheit der Corona-Impfstoffe gewertet. Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht.
Denn auch wenn die Mehrheit der Geimpften keine schweren Nebenwirkungen erlitt, sind teils schwerwiegende Komplikationen – etwa Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen oder allergische Reaktionen – längst wissenschaftlich dokumentiert. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Risiken existieren (das tun sie nachgewiesenermaßen), sondern wie häufig sie auftreten, wen sie besonders betreffen und wie sie im Verhältnis zum jeweiligen Nutzen zu bewerten sind.
Bemängelt wird zudem, dass die öffentliche Debatte während der Pandemie häufig wenig Raum für berechtigte Fragen ließ. Menschen mit vermuteten Impfschäden haben sich oft nicht ernst genommen gefühlt und wurden oft nicht ernst genommen, es gibt auch Fälle, wo gemeldete Impfschäden nicht dokumentiert wurden.
Gerade deshalb braucht es eine umfassende und transparente Aufarbeitung der Corona-Jahre. Dazu gehört auch, bekannte Nebenwirkungen offen anzusprechen, Betroffene ernst zu nehmen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse laufend in die Bewertung einzubeziehen. Das passiert aber nicht. Der einzige halbwegs brauchbare Versuch einer Aufarbeitung geht von MFG aus: Der Außerparlamentarische Corona-Untersuchungsausschuss (APCU) wurde auf Initiative der MFG ins Leben gerufen, um die Corona-Jahre unabhängig aufzuarbeiten und Bürgern, Experten sowie Betroffenen eine Plattform für ihre Sichtweisen zu bieten. Ziel ist es, Entscheidungen, Maßnahmen und deren Auswirkungen transparent zu beleuchten, offene Fragen zu diskutieren und Lehren für künftige Krisen zu ziehen.


