Wie viel Natur darf die Energiewende kosten? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Vortragsabend am 3. September in Altenfelden. Unter dem Titel „Weil Wald und Wiese keine Lobby haben“ setzt sich Johannes Seidl kritisch mit dem massiven Ausbau erneuerbarer Energien und dessen Folgen für Landschaft, Energieversorgung und Lebensqualität auseinander.
Der Ausbau erneuerbarer Energien gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für die Energiewende. Gleichzeitig sorgen insbesondere neue Windkraft-, Photovoltaik- und Infrastrukturprojekte immer wieder für Diskussionen über Flächenverbrauch, Eingriffe in die Landschaft und die Kosten des Umbaus der Energieversorgung.
Genau hier setzt der Vortrag von Johannes Seidl an. Er will der Frage nachgehen, welche Ziele mit dem Ausbau erneuerbarer Energien tatsächlich verfolgt werden und welche Auswirkungen damit verbunden sind.
Unter anderem beschäftigt sich Seidl mit den Folgen für Wälder, Wiesen und ländliche Regionen, den Kosten des Ausbaus sowie dem Weg von wissenschaftlichen Modellen zu politischen Entscheidungen. Auch die Rolle der Medien und deren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung soll an diesem Abend kritisch beleuchtet werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, die sich intensiver mit den Hintergründen, Zusammenhängen und möglichen Folgen der Energiewende auseinandersetzen möchten.
Termin & Ort
Donnerstag, 3. September 2026, 19 Uhr
Wildparkwirt Altenfelden
Atzesberg 7, 4121 Altenfelden
Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind willkommen. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung unter gerhard.mahringer@mfg-oe.at gebeten.



