Der aktuelle Rechnungsabschluss des Landes Oberösterreich weist ein Minus von rund 230 Millionen Euro aus. Gleichzeitig sind die Ausgaben des Landes seit 2020 um rund 41 Prozent gestiegen. Damit stellt sich zunehmend die Frage, ob die steigenden Milliardenbudgets tatsächlich zu besseren Leistungen für die Bevölkerung führen.

Im Gesundheitsbereich gibt es heute mehr Personal, gleichzeitig aber weniger Spitalsbetten. Auch in der Bildung fließt Jahr für Jahr mehr Geld, ohne dass sich die Ergebnisse im gleichen Ausmaß verbessern.

„Nicht die Höhe des Budgets ist entscheidend, sondern was am Ende bei den Menschen ankommt. Fehlende Strategien lassen sich nicht dauerhaft mit immer neuen Millionen ausgleichen. Was heute verantwortungslos ausgegeben wird, fehlt morgen bei Gemeinden, Familien, Unternehmen und den Steuerzahlern“, kommt die stärkste Kritik einmal mehr von der Oppositionspartei MFG.

Foto: Land OÖ