Verwundern darf das nach dem Wahnsinn der Jahre seit 2020 nicht: Die Österreichische Gesundheitsbefragung 2025 zeigt einen deutlichen Anstieg bei Depressionen. Während 2019 rund 557.600 Menschen angaben, innerhalb der vergangenen zwölf Monate von Depressionen betroffen gewesen zu sein, waren es 2025 bereits rund 874.300. Das entspricht einem Anstieg um rund 57 Prozent innerhalb von sechs Jahren. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei jüngeren Menschen.

Unter den 15- bis 29-Jährigen stieg der Anteil von 3,9 Prozent im Jahr 2019 auf 9,8 Prozent 2025 – und hat sich damit mehr als verdoppelt. Bei den 30- bis 44-Jährigen ging es von 5,8 auf 12,3 Prozent nach oben.

Insgesamt berichteten 9,9 Prozent der Männer und 12,6 Prozent der Frauen von einer Depression innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Bei rund zwei Dritteln der Betroffenen wurde die Erkrankung auch ärztlich diagnostiziert.

Wichtig bei der Einordnung: Die Gesundheitsbefragung erfasst zunächst die Selbstauskunft auf die Frage „Hatten Sie in den letzten zwölf Monaten Depressionen?“. Die Zahlen entsprechen daher nicht ausschließlich klinisch diagnostizierten Depressionen. Dennoch ist die Entwicklung markant: Binnen sechs Jahren stieg die Zahl der Menschen, die von Depressionen berichten, um mehr als 316.000.

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