Naja: Es ist vielleicht doch keine so gute Idee, als Spitzenpolitiker einen Kinofilm über sich selbst produzieren zu lassen und dafür über 550.000 Förderung aus Steuergeldern zu lukrieren: Den Streifen von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler sahen laut den offiziellen österreichischen Kinocharts bislang gerade einmal 895 Besucher, das berichtet der express. Umgerechnet auf die XXL-Förderung bedeutet das: Jedes Kinoticket wurde mit sagenhaften 617 Steuergeld-Euros gefördert.
Hoffentlich kommt aufgrund dieses umwerfendes Erfolges jetzt nicht auch in Oberösterreich – wo bekanntlich ebenfalls recht liederlich mit Fördergeldern umgegangen wird – irgendjemand auf die Idee, einen ähnlichen „Erfolg“ zu produzieren. Ein paar Filmtitel-Vorschläge für die Spitzenpolitik hätten wir schon mal aufbereitet:
- Thomas Stelzer in „Good Morning Thomas!“ – kommt Stelzer nach 5 Jahren „Sleepy Thommy“ endlich ins Tun?
- „Haimbuchner Reloaded“ – blühen dem jugendlichen Bald-schon-50er weitere sechs Jahre als untätiger LH-Stellvertreter?
- „Spiel mir das Lied vom Windrad“ – ein packender Endzeit-Streifen über den Untergang von Stefan Kaineder Windrad-Wahnsinn.
- „Jurassic Bark: Angriff der Verordnungen“ – ein tierischer 2-Stunden-Schocker über „Hunde-Landesrat“ Martin Winklers völlig danebengegangene Hundeverordnung.
- „Born to be Aigner“ – MFG-Landesparteiobmann Joachim Aigner kämpft als Apachenhäuptling „Ungezügelter Joe“ gegen das System, für die Freiheit der Ungeimpften und jene aller anderen unterdrückten Minderheiten.
Foto: Redaktion, BKA/Andy Wenzel


