Das wird wohl nix mehr: Für 2027 ist in Österreich ein Defizit von 3,5 Prozent des BIP vorgesehen, für 2028 von drei Prozent. Die Schuldenquote steigt zunächst auf 83,6 und übernächstes Jahr auf 83,8 Prozent.
Die Zahlen zeigen, dass Österreich trotz umfangreicher Sparpakete auch in den kommenden Jahren deutlich über seinen Verhältnissen leben wird. Ein Budgetdefizit von 3,5 Prozent des BIP im Jahr 2027 und drei Prozent im Jahr 2028 bedeutet, dass der Staat weiterhin neue Schulden aufnehmen muss, obwohl die wirtschaftliche Lage laut Regierung eigentlich wieder besser werden sollte.
Besonders kritisch ist die Entwicklung der Schuldenquote. Statt zu sinken, steigt sie weiter auf 83,6 beziehungsweise 83,8 Prozent des BIP an. Damit entfernt sich Österreich immer weiter von den Maastricht-Zielwerten und schränkt seinen finanziellen Spielraum für künftige Krisen ein. Die geplante Konsolidierung verlangsamt das Schuldenwachstum zwar, schafft aber keine echte Trendwende.


