CO₂-Steuer, wink amoi: Der Donnerstag, 23. Juli 2026, war nach den Daten von Flightradar24 der verkehrsreichste Tag des kommerziellen Luftverkehrs, der jemals beobachtet wurde. Dabei wurde etwa 25mal so viel CO₂ ausgestoßen wie am selben Tag in ganz Österreich. Das zeigt einmal mehr, wie endenwollend Österreichs Bemühungen sind, mit CO₂-Einsparungen und CO₂-Steuern das Klima im Zaum halten zu wollen.
Ein paar spannende Fakten:
- 153.359 kommerzielle Flüge wurden weltweit an diesem Tag verfolgt – neuer Rekord.
- Der bisherige Rekord vom 13. Juli 2023 mit 137.225 Flügen wurde um 16.134 Flüge bzw. 11,8 % übertroffen.
- Das entspricht im Durchschnitt rund 6.390 kommerziellen Flügen pro Stunde, also etwa 106 Starts oder Landungen pro Minute – rund um die Uhr.
- Insgesamt registrierte Flightradar24 an diesem Tag sogar 287.364 Flugbewegungen. Darin enthalten sind neben Passagier-, Fracht- und Charterflügen auch Privatflugzeuge, Hubschrauber, Regierungs- und teilweise Militärflüge.
- Der Rekord fiel mitten in der Hauptreisezeit der Nordhalbkugel. Die letzte Juliwoche gilt traditionell als die verkehrsreichste Woche des Jahres im internationalen Luftverkehr.
Auch Europa erreichte heuer neue Höchstwerte: Bereits Anfang Juli verzeichnete das europäische Streckennetz mit 37.447 Flügen an einem Tag einen neuen Rekord – trotz des weiterhin eingeschränkten Luftraums durch den Ukraine-Krieg und damit verbundener Umwege.
Ein interessanter Vergleich: Schätzungen zufolge verursachte der weltweite Flugverkehr an diesem Tag rund 4,5 Millionen Tonnen CO₂. Zum Vergleich: Österreich stößt über alle Bereiche – von Verkehr und Industrie bis hin zu Haushalten und Landwirtschaft – durchschnittlich rund 182.000 Tonnen Treibhausgase pro Tag aus – oder weniger als fünf Prozent.
Das bedeutet: Ein einziger Tag des weltweiten Flugverkehrs verursacht etwa 25-mal so viele Emissionen wie Österreich an einem durchschnittlichen Tag. Anders ausgedrückt: Die Flugzeuge eines einzigen Rekordtages stoßen innerhalb von nur 24 Stunden ungefähr so viel CO₂ aus, wie Österreich in rund dreieinhalb Wochen verursacht.
Foto/Screenshot: flightradar24


