Besorgniserregend präsentiert sich die aktuelle Arbeitslosen-Statistik vor allem für die Landeshauptstadt Linz: Hier liegt die Zahl der Beschäftigungslosen bei 9,2 Prozent, ist aber eigentlich schon längst noch viel höher…
Inklusive Schulungen waren mit Ende April österreichweit 7,5 Prozent arbeitslos. Relativ besser steht OÖ da mit 5,1 Prozent., wobei der Teufel im Detail steckt, denn: Die aktuelle Entwicklung am oberösterreichischen Arbeitsmarkt zeigt mehrere problematische Trends. Besonders auffällig sind die steigende Arbeitslosigkeit bei Frauen, die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit sowie die wachsende Zahl älterer Arbeitssuchender.
Gleichzeitig nimmt auch die Langzeitarbeitslosigkeit zu. Hinzu kommt ein zunehmender Widerspruch: Viele Unternehmen klagen über Fachkräftemangel, während gleichzeitig tausende Menschen keine passende Beschäftigung finden. Vor allem in den Städten Linz, Wels und Steyr liegen die Arbeitslosenzahlen deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die Herausforderungen am Arbeitsmarkt zunehmend von einer konjunkturellen zu einer strukturellen Problematik entwickeln.

Apropos Linz: Ziemlich schlimm steht es um die Landeshauptstadt, hier stieg die Beschäftigungslosenrate zuletzt auf 9,2 Prozent. Lässt man die Corona-Zeit außen vor, bedeutet dieser Wert einen neuen Rekord.
Manche sehen in Linz schon bald eine Arbeitslosenrate im zweistelligen Prozentbereich – wenn diese Grenze nicht ohnehin schon längst erreicht ist: 9.462 Linzer waren im April 2026 in ihrer Stadt ohne Job, mit den weiteren 2.410 Menschen, die sich in Schulungsmaßnahmen befinden, liegt die Zahl sogar mittlerweile bei fast 12.000 – und damit bei einem Wert von klar über zehn Prozent.


